Wer mir schon länger auf Social Media oder hier im Blog folgt bekommt mit, dass mein Bart neben dem Gewichtsverlauf oft meine Gefühlslage widerspiegelt und er momentan öfter einfach immer länger und wilder wurde. Natürlich ist Corona ein Katalysator dafür, doch ich bin nicht böse drum mich nicht um den Bart kümmern zu können aktuell.

Mein Bart ist für mich ein innerlicher Schutz nach außen gestülpt um mich vor der Dunkelheit zu verstecken und nervige Menschen fernzuhalten.

Als wir im letzten Jahr den ersten Shutdown[1] in Deutschland hatten, war ich kurz vorher während unseres Kurzurlaubs beim Barbier in Hamburg. Zu dem Zeitpunkt war für mich noch gar nicht so richtig real greifbar, in welcher Situation wir uns weltweit befinden werden. Mich stört es auch nicht, wenn ich mehrere Monate nicht zum Friseur gehe, denn für den Kopf gibt es Mützen zur Not und beim Bart habe ich weniger Probleme wenn dieser wächst.

Und genau dieser Bartwachstum ist leider nicht der Beste und alle bisherigen Versuche ihn besser hinzubekommen waren am Ende davon geprägt, dass er wieder abgeschnitten wurde und alles von vorne anfing. Anscheinend mag mein Körper keinen geilen Bart haben und ist am Limit mit dem was er “liefern” kann beim Wachstum und der Dichtigkeit der Haare. Schade, aber lässt sich leider nicht ändern. Ich kämme mir im Alter einfach die Rückenhaare ins Gesicht und über den Kopf. :-D Aber das ist eine andere Geschichte.

Frisch vom Barbier beim Kaffee trinken

Als im April 2020[2] dann die Maskenpflicht deutschlandweit eingeführt wurde, war man mit den sogenannten Community-Masken auf einem in Deutschland unbekannten Weg unterwegs um andere Menschen zu schützen. Damals war zwar schon klar, dass die Masken eng anliegen sollten um den bestmöglichen Schutz zu gewährleisten, doch leider habe ich mir aber auf Grund der Tatsache, dass mein Bart zu dem Zeitpunkt noch etwas kürzer war, auch keine weiteren Gedanken gemacht.

Maskenpflicht im Mai 2020

Irgendwann entwickelte ich einen Hang dafür Menschen die Ahnung von einer Thematik haben weiterhin mehr zu vertrauen als es mir Laien möglich ist die Dinge die geschehen mit Ignoranz zu strafen. Es betrifft ja nicht nur mich, sondern jeden Kontakt den ich habe. Also Folge ich gerne dem RKI-Hinweise zur Verwendung von Masken (MNS, FFP-Masken sowie Mund-Nasen-Bedeckung) [3].

Ich besorgte mir einen Schlauchschal von urbandoo® der ein eingebautes Filterinlay [4]hat und ein Gefühl von mehr Sicherheit vermittelt als selbst genähte Stoffmasken oder Kauflösungen die keinen medizinischen Ursprung haben um sowohl mich als auch andere mehr zu schützen. Am Ende führt man eben einen Kampf gegen etwas was man nicht sehen kann und muss Menschen vertrauen, die sich damit auskennen.

Schlauchschal von urbandoo®

“Jede FFP-2-Maske lebt davon, dass sie dicht ist. Dass sie komplett an der Gesichtskontur anliegt, damit nichts zwischen Maske und Haut nach draußen dringt. Das ist bei einem Vollbartträger nicht hundert Prozent gewährleistet.” – Virologe Bodo Plachter [5]

Es kam was kommen musste. Mit den neuen Bestimmungen im Februar 2021[6] und dem damit verbundenen Verbot von Alltagsmasken im öffentlichen Leben, mussten die Barthaare wieder weichen. Ein bisschen durfte bleiben … mal sehen wie lange. Die Haare wachsen nach, der geliebte Mensch oder Nachbar nicht!

Maskenpflicht Vogt mit dem Bart vorherMaskenpflicht Vogt mit dem Bart nachher

Neben dem Kürzen des Bartes habe ich mich noch für eine weitere Maßnahme entschlossen und mich mit ausreichend OP/FFP2/ FFP3-Masken eingedeckt. Zusätzlich werde ich bei längeren Kontakten und Einkäufen den Schlauchschal weiterhin ummachen. Ist vielleicht unnötig, aber ist doch wie mit Kondomen. Doppelt hält besser. ;-) Das Virus wird stärker, also brauchen wir mehr Schutz für uns und den Menschen denen wir täglich begegnen.

Warten wir nicht weiter auf die alte Normalität, sondern lasst uns gemeinsam solidarisch aufeinander aufpassen und die Situation so gut wie möglich durchstehen und alles geben, damit wir das Virus eindämmen!

Bleibt gesund <3